16 Apr Selfies: Darum sieht Ihre Nase auf Fotos größer aus, als sie ist

Nasenkorrektur Köln: Die neueste Art der Portraitfotografie benötigt eigentlich keinen Fotografen mehr – Selfies haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Kaum jemand, der ein Smartphone oder eine geeignete Digitalkamera besitzt, verzichtet auf die „Selbst-Fotografie“. Doch die von sich selbst geschossenen Bilder sind nicht immer vorteilhaft. Oft erscheinen die Proportionen nicht stimmig und vor allem die Nase sieht auf vielen Bildern wesentlich größer aus, als sie ist. Daher wird bei vielen Patienten der Wunsch nach einer Schönheitsoperation an der Nase laut. Ist das sinnvoll? Mehr dazu erfahren Sie in diesem Blog-Beitrag.

Nasen-OP für das perfekte Selfie?

Das Bestreben, auf in sozialen Netzwerken geteilten Selfies so gut wie möglich auszusehen, hat erheblichen Einfluss auf die Eigenwahrnehmung vor allem junger Menschen.

Als Schönheitsdefizit wird hierbei häufig die Nase beschrieben, die auf den selbstgeschossenen Fotos zu groß erscheint. Die Folge: Sie wünschen sich eine operative Verkleinerung ihrer Nase.

Optische Täuschung durch den „Selfie-Effekt“

Die Betroffenen leiden meist nicht wirklich unter einer zu großen oder langen Nase, sie unterliegen einer optischen Täuschung. Durch den sogenannten „Selfie-Effekt“ wird die Proportion der Nase aufgrund der Perspektive verzogen. Das liegt daran, dass die Nase bei einem Selfie dem Weitwinkelobjektiv der Handkamera verhältnismäßig nahekommt. Auf dem Bild ergibt sich dadurch eine nicht reelle Vergrößerung der Nase.

Durch Versuche wird deutlich, dass die Nase des Fotografierten auf einer Aufnahme aus 1,5 Metern Entfernung normal wirkt, während sie bei der „normalen“ Selfie-Distanz von etwa 30 cm um rund ein Drittel größer oder breiter wirken kann, als sie wirklich ist.

Auf diese Weise entsteht bei vielen Menschen ein verzerrtes Selbstbild, das zum Wunsch nach einer aus diesem Grund ungerechtfertigten Nasenchirurgie führen kann.

Die Größe der Nase auf den Bildern kann übrigens reduziert werden, indem z. B. ein Selfie-Stick genutzt wird. Auf diese Weise entsteht genügend Abstand zwischen Gesicht und Objektiv.

Wann eine Nasenkorrektur wirklich sinnvoll ist

Mutter Natur hat viele Nasenformen hervorgebracht: Höckernasen, Hakennasen, schiefe Nasen, Sattelnasen, Breitnasen, Kurznasen, Ballonnasen, Papageiennasen … Sie können zu groß, zu klein, zu lang, zu kurz oder krumm sein und sogar ethnische Besonderheiten aufweisen.

Eine operative Nasenkorrektur ist dann angebracht, wenn sich die Nase nicht harmonisch in das Formgefüge des Gesichts eingliedert und dadurch Unzufriedenheit, Schamgefühle und psychische Folgebelastungen bei den Patienten entstehen. Die moderne Schönheitschirurgie bietet viele – bereits auch minimalinvasive und kaum schmerzhafte – Techniken an, um die Nasenform so zu korrigieren, dass sie optimal in das Gesicht des Patienten passt.

Weiterhin ist eine OP sinnvoll, wenn körperliche Ursachen zu Problemen mit der Nase führen. Sehr häufig bereitet ein krummes Nasenseptum (Scheidewand) Beschwerden wie Atemprobleme, andauernde Nasennebenhöhlenentzündungen und Kopfschmerzen. Auch vergrößerte Nasenmuscheln, verengte Nasengänge im Naseninneren (Nasenstenosen), schwache Nasenflügel, erweiterte Nasenklappen oder eine Eindellung des Nasenrückens können die Atmung erschweren.

Ein kombinierter Eingriff mit einer ästhetischen und funktionellen Korrektur ist ebenfalls möglich.

Nasenkorrektur Köln

Kommen Sie gerne zu uns, wenn Sie mit der Größe oder Form Ihrer Nase unzufrieden sind. In einem Beratungsgespräch klären wir, womit genau Sie unzufrieden sind. Wir ermitteln Ihre Wünsche und klären sie darüber auf, ob eine Operation sinnvoll und machbar ist.

Foto: kjekol / elements.envato.com